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hauck.barista.tools – Wir verbinden Handwerk mit Natur

Als Inhaber von Hauck Tamper und hauck.barista.tools ist der Oberösterreicher Otto Hauck ein Visionär in Sachen Barista-Zubehör.

Seine innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte können sich sehen lassen, erzählt man sich am Barista-Markt. Seine unternehmerischen Werte sprechen für ihn und seine Vision, das Unternehmen auf allen Ebenen nachhaltig aufzustellen, könnte zeitgemäßer nicht sein.

Weiteren Kundenstimmen zufolge fertigt er heute die besten und qualitativ hochwertigsten Kaffee-Tamper am Markt. Sowohl Händler, professionelle Heim-Anwender als auch Profi-Baristas konnte er bereits von seinen Produkten überzeugen. Dabei hat Ottos berufliche Laufbahn in einem ganz anderen Bereich begonnen.

Wie Otto auf die Idee kam, Tamper herzustellen und vor welchen Herausforderungen er dabei stand? Woher seine Begeisterung für das BaristaHandwerk und Kaffee per se kommt? Was er mit seinem Unternehmen in Zukunft noch erreichen will? Genau diese Fragen haben wir ihm gestellt.

Otto Hauck war anfangs in der Autobranche tätig und hat den Beruf des Karosseriespenglers und Lackierers erlernt. Mit noch jungen 19 Jahren hat er jedoch in den Außendienst gewechselt und war im Verkauf bei großen Konzernen wie Philipps oder Kraft Foods tätig. Inklusive seiner Zeit als Geschäftsführer bei Melitta Kaffeemaschinen konnte Otto also ganze 34 Jahre Erfahrung in der Kaffeebranche sammeln. 2014 entschloss er sich, sein eigenes, ganz besonderes Ding durchzuziehen.

Nicht nur, weil er ein Produkt entwickelt hat, das es in dieser Form noch nicht gab, sondern weil für ihn besonders die Philosophie und die Werte dahinter einfach stimmten. 

Wie bist du auf die Idee gekommen, Tamper herzustellen?

Durch meinen Beruf habe ich über die Jahre immer wieder Kaffee- und Barista-Schulungen beim Kaffee-Institut Goran Huber gemacht. Während einer dieser Schulungen habe ich Kaffee zubereitet und es einfach nicht auf die Reihe bekommen, gerade und exakt zu tampen. Ich kam immer schief auf, hab mal mehr, mal weniger Kraft angewendet. Das Ergebnis war für mich einfach nie zufriedenstellend. Die Idee, Tamper herzustellen, rührt also eigentlich aus einer persönlichen Frustration heraus.

„Ich habe in der Garage angefangen.“

Der Gedanke, eine Lösung für dieses Problem zu finden, hat mich nicht mehr losgelassen. Gemeinsam mit meinem Sohn, der als Tischler tätig ist, und meinem Neffen, einem Metallfachmann, haben wir den ersten dynamometrischen Tamper entwickelt. Damit wurde ich zum ersten Tamper-Produzenten Österreichs.

In der Garage angefangen, hat sich das Unternehmen weiter vergrößert. Mittlerweile musste auch die Produktion ausgelagert werden. Alle Tamper werden aber weiterhin in Handarbeit in Österreich hergestellt. Das ist mir ganz besonders wichtig.

Woher kommt deine Leidenschaft für das BaristaHandwerk?

Dadurch, dass ich auch schon vor meiner Selbstständigkeit lange in der Kaffeebranche tätig war, hat mich die Thematik seit langem fasziniert. Ich wusste schon immer viel über Kaffeemaschinen und Kaffee und habe den Ehrgeiz entwickelt, die beste Tasse Kaffee zu kreieren. Ich habe ganz für mich selbst getüftelt und experimentiert, konnte mein Wissen immer weiter ausbauen und heute halte ich meine eigenen Tamper in der Hand.

Was ist deine Vision und Motivation?

Meine Vision ist ganz klar: Meine Produkte sollen die innovativsten und qualitativ hochwertigsten der Barista-Branche sein. Ich möchte der Vorreiter sein – ganz egal, welches Produkt ich auf den Markt bringe. Meine Produkte sollen dem Kunden langfristig Freude bereiten.

„Ich arbeite mit und für Menschen.“

Ich gebe mich nicht mit halben Sachen zufrieden und möchte die besten Produkte am Markt anbieten und das in jeder Hinsicht. Deshalb motiviert mich nichts mehr als gutes Feedback, die Bestätigung, aber auch die konstruktive Kritik meiner Kunden. Ganz egal, ob vom Profi-Barista, Händler oder vom Heim-Anwender.

Was war dein bisher größter Erfolg als selbstständiger Unternehmer?

In den letzten Jahren konnte ich viele kleine Erfolgserlebnisse verzeichnen. Die höchste Auszeichnung für mich ist zum einen, dass Profi-Baristas mit meinen Produkten arbeiten und diese wertschätzen. Zum anderen konnten meine Produkte, trotz der hohen Preisklasse, auch professionelle Heim-Anwender von sich überzeugen – und das spricht auf jeden Fall für sich.

Was war die bisher beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?

Das ist einfach: natürlich der Schritt in die Selbstständigkeit. Ich kann meine ganze Erfahrung und jedes einzelne Learning in etwas einbringen, für das ich richtig brenne. Die harte Arbeit der letzten Jahre hat sich damit zu 100 % gelohnt.

Was ist dein nächstes großes Ziel?

Wir alle wissen, dass wir unseren Planeten schützen und Ressourcen schonen müssen. Genau deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass auch mein nächstes großes Ziel in diese Richtung gehen muss. Ich will alle meine Produkte, angefangen bei der Fertigung bis hin zum Verpackungsmaterial, nachhaltig gestalten.

Profit um jeden Preis gibt es bei mir nicht. Für mich ist es viel wichtiger, ein ehrliches und transparentes Unternehmen zu führen.

Vertrauen, Zuverlässigkeit, Wertschätzung und eine gute Kommunikation: Das sind Werte, die sich in allen Bereichen meines Unternehmens, aber auch für mich privat durchziehen.

Ich könnte viel mehr Umsatz machen, wenn ich z. B. exotische Hölzer für meine Tamper-Griffe verwenden würde. Für mich steht aber auch hier der Gedanke, regionale Produkte zu verwenden, im Vordergrund. Deshalb werden Hauck Tamper-Holzgriffe ausschließlich aus Hölzern aus Österreich, italienischem Wild-Olivenholz oder kaputten Skateboards hergestellt. Auch in Sachen Barista-Schürze will ich neue Wege gehen. Weg von Leder, hin zu nachhaltigeren Alternativen. Dazu bald Genaueres – ihr könnt gespannt sein.

Otto Hauck, ein Unternehmer, der genau weiß, was er will. Der ehrgeizig, aber gleichzeitig nahbar ist. Der sich von Kritik nicht unterkriegen lässt, sondern sich dadurch nur verbessert. Jemand, dem die Umwelt am Herzen liegt und der seinen ganz persönlichen Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit leisten will.